Über das Ehrenamt in einen Pflegeberuf.
Du überlegst, in die Pflege zu gehen, weißt aber nicht, ob der Beruf zu dir passt? Bei uns sammelst du echte Erfahrung am Krankenbett und auf Reisen – mit Schulung, begleitetem Start und einer festen Ansprechperson – ohne Vorkenntnisse und ohne dich festzulegen.
Warum das ein sinnvoller erster Schritt ist
Pflege ist ein Beruf, den man schwer aus der Ferne beurteilen kann. Ob dir die Arbeit mit kranken und alten Menschen liegt, merkst du erst im Kontakt – nicht im Berufsinformationszentrum.
Als ehrenamtliche Sitzwache oder Reisebegleitung bist du genau dort: am Bett, im Gespräch, in der Nacht, wenn jemand unruhig wird. Du übernimmst keine pflegerischen Aufgaben, erlebst den Alltag aber aus nächster Nähe. Danach weißt du, woran du bist.
Und falls du dich dagegen entscheidest, hast du trotzdem etwas Sinnvolles getan.
Was du bei uns bekommst
Auf Wunsch bescheinigen wir dir, welche Einsätze du geleistet hast und über welchen Zeitraum. Das ist kein Ausbildungsnachweis, aber es zeigt einer Pflegeschule oder einem Arbeitgeber, dass du das Feld kennst.
So wirst du eingearbeitet
Du wirst nicht ins kalte Wasser geworfen. Der Weg zum ersten Einsatz ist bewusst kleinschrittig:
- Grundschulung, 8 Stunden online. Demenz, Kommunikation und der Umgang mit den eigenen Grenzen. Kostenlos, im eigenen Tempo, mit Zertifikat.
- Begleiteter erster Einsatz. Du startest nicht allein, sondern mit einer festen Ansprechperson an deiner Seite.
- Eine feste Ansprechperson bleibt. Eine erfahrene Pflegefachkraft ist erreichbar, auch während eines Einsatzes.
- Supervision bei schwierigen Fällen und regelmäßige Austauschrunden im Team – damit du Erlebtes nicht mit dir allein ausmachst.
- Führungszeugnis. Um das Nötige kümmern wir uns gemeinsam.
Wenn eine Aufgabe nicht passt, sagst du das. Du bestimmst selbst, wie oft und wie lange du dabei bist.
Auch ohne Schulabschluss
Für das Ehrenamt bei uns brauchst du keinen Schulabschluss. Du brauchst Zeit, Geduld und die Bereitschaft, dich auf Menschen einzulassen. Alles Weitere lernst du in der Schulung.
Für eine staatlich anerkannte Pflegeausbildung gelten dagegen eigene Zugangsvoraussetzungen, und die hängen vom Abschluss und vom Bundesland ab. Wir können dir diesen Schritt nicht abnehmen – aber du kannst bei uns herausfinden, ob er sich für dich lohnt, bevor du dich bewirbst.
Was wir nicht sind
Damit es keine Missverständnisse gibt:
- Wir sind keine Pflegeschule und bilden nicht aus.
- Unsere Schulung ist keine anerkannte Qualifikation im Sinne des Pflegeberufegesetzes.
- Wir bieten keine Praktika und vermitteln keine Arbeitsplätze. Einen Ausbildungsplatz garantieren wir nicht.
- Das Ehrenamt ist kein Beschäftigungsverhältnis. Die Aufwandsentschädigung ist Auslagenersatz, kein Lohn.
Was wir bieten, ist Praxis, eine Schulung mit Zertifikat und Menschen, die dir ehrlich sagen, wie der Alltag aussieht.
Wenn du danach weitergehen willst
Für den formalen Weg in die Pflege gibt es unabhängige Anlaufstellen, die besser beraten als wir:
- pflegeausbildung.net – die offizielle Informationsseite zur Pflegeausbildung: Voraussetzungen, Dauer, Vergütung.
- Agentur für Arbeit – Berufsberatung und Förderung, auch für Quereinsteigende.
- Die Pflegeschulen in Berlin beraten in der Regel auch vor einer Bewerbung.
Sag uns Bescheid, wenn du diesen Weg gehst. Wir stellen dir gern eine Bescheinigung über deine Einsätze aus.
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Häufige Fragen
Brauche ich einen Schulabschluss?
Ist die Schulung eine Ausbildung?
Kostet mich das etwas?
Geht das auch, wenn ich Bürgergeld beziehe?
Werde ich allein gelassen?
Muss ich pflegerische Aufgaben übernehmen?
Wie schnell kann ich anfangen?
Willst du es ausprobieren?
Schreib uns kurz, was dich interessiert. Wir melden uns und erklären dir den nächsten Schritt – unverbindlich.