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Ehrenamt Sterbebegleitung Berlin

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Ehrenamt Sterbebegleitung in Berlin

Menschen in ihrer letzten Lebensphase nicht allein lassen: Als ehrenamtliche Begleitung schenken Sie Zeit, Ruhe und Nähe – für den Menschen und seine Angehörigen. Eine zutiefst sinnvolle Aufgabe, auf die wir Sie behutsam vorbereiten und bei der Sie nie allein sind.

Was Sterbebegleitung im Ehrenamt bedeutet

Manchmal ist das Wichtigste, einfach da zu sein. Eine Hand halten, leise vorlesen, gemeinsam schweigen. Als ehrenamtliche Sterbebegleitung schenken Sie einem Menschen in seiner letzten Zeit ruhige, achtsame Präsenz – und geben Angehörigen die Gewissheit, dass ihr Mensch nicht allein ist.

Diese Begleitung ersetzt keine Palliativ- oder Hospizversorgung und ist keine medizinische Behandlung. Pflegerische und medizinische Aufgaben bleiben bei den dafür zuständigen Diensten. Sie ergänzen diese Versorgung um das, wofür oft die Zeit fehlt: menschliche Zuwendung.

Warum dieses Engagement gebraucht wird

Niemand sollte allein gehen müssen – und keine Familie sollte allein wachen müssen. Doch oft fehlt es an Zeit und Händen. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter schenken genau diese Zeit. Sie ermöglichen Würde und Ruhe in einer verletzlichen Phase – ein Geschenk, das in beide Richtungen wirkt.

Was Sie mitbringen sollten

Wichtig ist vor allem die Haltung

  • Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Stille auszuhalten
  • Zuverlässigkeit, Respekt und Verschwiegenheit
  • Offenheit für unterschiedliche Glaubens- und Lebenswege
  • Bereitschaft zu Einführung und Begleitung

Medizinische Kenntnisse sind nicht nötig. Wichtig ist, dass Sie sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen möchten – dabei unterstützen wir Sie.

Vorbereitung, Schulung und Begleitung

Auf diese besondere Aufgabe bereiten wir Sie sorgfältig vor. Sie lernen, was Nähe in dieser Phase bedeutet, wo Ihre Aufgaben liegen und wo sie enden. Vor allem aber sind Sie nie allein: Eine feste Ansprechperson begleitet Sie, und der Austausch im Team gibt Raum, das Erlebte zu verarbeiten. Sie dürfen jederzeit Grenzen setzen – Ihr eigenes Wohlergehen ist uns genauso wichtig.

Ist das das Richtige für mich?

Viele zögern aus Respekt vor der Aufgabe – das ist verständlich und spricht eher für Sie. Sie müssen nicht die richtigen Worte finden; da sein genügt. Und Sie entscheiden selbst, welche Begleitung zu Ihnen passt und wie viel Sie sich zutrauen. Im Kennenlernen finden wir gemeinsam heraus, ob dieses Ehrenamt zu Ihnen passt.

So beginnen Sie

  1. Kennenlernen: ein offenes Gespräch über Ihre Beweggründe und Fragen.
  2. Vorbereitung: eine Einführung in die Begleitung am Lebensende.
  3. Führungszeugnis: gemeinsam kümmern wir uns um das Notwendige.
  4. Begleiteter Start: Sie beginnen behutsam – mit fester Ansprechperson an Ihrer Seite.

Häufige Fragen

Brauche ich medizinische Kenntnisse?

Nein. Sterbebegleitung im Ehrenamt bedeutet Anwesenheit und Zuwendung, keine Pflege oder Behandlung. Diese bleiben bei den zuständigen Diensten.

Ersetzt das ein Hospiz oder einen Palliativdienst?

Nein. Unsere Begleitung ergänzt die Palliativ- und Hospizversorgung; sie ersetzt sie nicht.

Werde ich auf die Aufgabe vorbereitet?

Ja. Es gibt eine Einführung, eine feste Ansprechperson und den Austausch im Team, um das Erlebte zu verarbeiten.

Wie viel Zeit muss ich einbringen?

Das richtet sich nach Ihren Möglichkeiten. Sie bestimmen, welche Begleitungen und welcher Umfang zu Ihnen passen.

Was, wenn mich eine Begleitung belastet?

Sie dürfen jederzeit Grenzen setzen und sind nie allein. Ihr eigenes Wohlergehen ist uns wichtig.

Wie kann ich anfangen?

Melden Sie sich bei uns – wir lernen uns in Ruhe kennen und finden gemeinsam heraus, ob dieses Ehrenamt zu Ihnen passt.

Sprechen Sie mit uns

Wenn Sie sich vorstellen können, Menschen am Lebensende zu begleiten, freuen wir uns auf ein offenes Gespräch.

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