Ehrenamtliche Sitzwache werden
Sie möchten für Menschen da sein, wenn es darauf ankommt? Als ehrenamtliche Sitzwache schenken Sie Zeit und Präsenz – am Krankenbett, bei Tag oder Nacht. Ohne Pflegeausbildung, mit Einführung und an Ihrer Seite ein erfahrenes Team.
Was eine ehrenamtliche Sitzwache macht
Als Sitzwache sind Sie einfach da: Sie sitzen am Bett, hören zu, halten die Hand, geben Orientierung und Sicherheit und rufen im Bedarfsfall das Pflegepersonal. Es geht nicht ums Tun, sondern ums Dasein – um die beruhigende Gewissheit für einen Menschen, in einer ungewohnten Situation nicht allein zu sein.
Ehrenamtliche Begleitung ist keine Pflege und keine medizinische Behandlung. Pflegerische und medizinische Aufgaben bleiben bei den Fachkräften. Was Sie schenken, ist Aufmerksamkeit und Zuwendung.
Warum dieses Ehrenamt so wertvoll ist
Gerade im Krankenhaus, bei Verwirrtheit oder in der Nacht macht eine vertraute Präsenz einen großen Unterschied: Sie nimmt Angst, beugt Unruhe vor und entlastet Angehörige, die nicht rund um die Uhr da sein können. Viele Begleiterinnen und Begleiter erleben ihr Engagement als zutiefst sinnstiftend – weil sie für einen einzelnen Menschen wirklich etwas bewirken.
Was Sie mitbringen sollten
Voraussetzungen
- Zeit, Geduld und Freude am Umgang mit Menschen
- Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen
- Ruhe und Verschwiegenheit
- ein erweitertes Führungszeugnis (legen wir gemeinsam vor)
- Bereitschaft zu einer kurzen Einführung
Eine Pflegeausbildung oder Vorerfahrung ist nicht nötig – wir bereiten Sie vor und sind während des Einsatzes ansprechbar.
Schulung und Begleitung
Sie starten nicht allein. Eine kurze Einführung klärt Ihre Aufgaben, Grenzen und Verantwortlichkeiten. Während jedes Einsatzes haben Sie eine feste Ansprechperson, an die Sie sich jederzeit wenden können. So engagieren Sie sich in einem sicheren, klar geregelten Rahmen.
So werden Sie Sitzwache – Schritt für Schritt
- Kennenlernen: Sie melden sich, wir sprechen über Ihre Wünsche und Möglichkeiten.
- Führungszeugnis: Gemeinsam kümmern wir uns um das erweiterte Führungszeugnis.
- Einführung: Eine kurze Schulung bereitet Sie auf Ihre Aufgaben vor.
- Erster Einsatz: Sie starten begleitet – mit fester Ansprechperson an Ihrer Seite.
Absicherung und Aufwandsentschädigung
Ehrenamt ist freiwillig. Entstehende Aufwände können im Rahmen der gesetzlichen Pauschalen steuerfrei erstattet werden – eine Bezahlung im klassischen Sinn ist es nicht. Während Ihres Engagements sind Sie abgesichert; die Einzelheiten zu Versicherung und Erstattung besprechen wir beim Kennenlernen.
Häufige Bedenken – und was wirklich gilt
- „Ich habe keine Pflegeerfahrung.“ Brauchen Sie nicht – Sie pflegen nicht, Sie sind da. Den Rahmen zeigen wir Ihnen.
- „Ich habe wenig Zeit.“ Schon einzelne Einsätze helfen. Sie bestimmen, wie viel Sie geben möchten.
- „Halte ich das aus?“ Sie entscheiden, welche Einsätze zu Ihnen passen, und sind nie allein.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Ausbildung, um Sitzwache zu werden?
Nein. Wichtig sind Zeit, Empathie und Zuverlässigkeit. Wir führen Sie ein und begleiten Sie im Einsatz.
Muss ich pflegerische Aufgaben übernehmen?
Nein. Pflege und medizinische Aufgaben bleiben bei den Fachkräften. Sie schenken Anwesenheit und Zuwendung.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Das richtet sich nach Ihren Möglichkeiten – von einzelnen Stunden bis zu regelmäßigen Einsätzen.
Bekomme ich eine Aufwandsentschädigung?
Aufwände können im Rahmen der gesetzlichen Pauschalen steuerfrei erstattet werden. Eine Bezahlung im klassischen Sinn ist es nicht.
Bin ich während des Einsatzes abgesichert?
Ja. Die Details zu Versicherung und Erstattung klären wir persönlich beim Kennenlernen.
Wie fange ich an?
Melden Sie sich bei uns – wir lernen uns kennen, klären das Führungszeugnis und führen Sie in Ihre Aufgaben ein.
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Schenken Sie Zeit, wo sie am meisten zählt. Melden Sie sich – wir zeigen Ihnen, wie Sie als ehrenamtliche Sitzwache starten.
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